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Technik

NAS-Backups und Cybersecurity: Warum alte Methoden heute nicht mehr schützen

Redaktion
Last updated: March 12, 2026 6:11 pm
Redaktion
5 Min Read
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Unternehmen haben heute immer mehr Daten. Und damit steigen natürlich auch die Anforderungen an Datensicherheit und Verfügbarkeit. Wer heute also noch auf NAS-Backups von damals setzt, wird schnell merken, dass das längst nicht mehr reicht. Herstellerbindung, langsame Performance und hohe Betriebskosten sind nur einige Punkte, und dabei sollte der Schutz der Daten doch eigentlich einfacher sein. Allerdings gibt es mittlerweile bessere, moderne Lösungen für die Sicherheit von NAS-Backups – und die schauen wir uns hier genauer an.

Warum herkömmliche NAS-Backups überhaupt scheitern

Früher war NDMP das beste, was man kriegen konnte. Das Network Data Management Protocol revolutionierte Mitte der 1990er das Backup von NAS-Systemen. Engpässe im damaligen 100-Mbps-Netzwerk? Kein Problem. Zentrale Verwaltung mehrerer Geräte? Auch leicht gemacht. NDMP war einfach der Standard, auf den alle vertrauten.

 Warum traditionelle NAS-Backups nicht mehr ausreichen? Die Zeiten haben sich einfach geändert: Heute sind Datensätze von hunderten Terabyte keine Seltenheit mehr. NDMP ist auf Single-Stream-Backups ausgelegt. Also ein riesiges Problem für große, unstrukturierte Datenmengen. 

Image-basierte Backups lösen das Problem auch nur teilweise: Für die Wiederherstellung einer einzelnen Datei muss oft das komplette Dateisystem zurückgespielt werden. Langsame Wiederherstellung, hohe I/O-Last, komplizierte Formate und Vendor-Lock-ins machen traditionelle NAS-Backups zunehmend richtig unpraktisch und teuer.

Hinzu kommt noch: NDMP wurde für Band-Speicher entwickelt, was bedeutet, dass Unternehmen oft regelmäßig vollständige Backups durchführen müssen, um die langsamen Wiederherstellungszeiten auszugleichen. In Zeiten von Big Data, Cloud-Integration und hybriden Arbeitsmodellen ist das schlicht nicht mehr praktikabel. 

Wer heute noch auf NDMP setzt, zahlt also indirekt für den Fortschritt von damals. Und zwar mit Performanceverlusten, eingeschränkter Flexibilität und höheren Betriebskosten.

Ein neuer Ansatz für moderne NAS-Sicherung

Angesichts all dieser Herausforderungen suchen Unternehmen nach Alternativen. Der Trend geht weg von starren, herstellergebundenen Lösungen hin zu flexiblen, skalierbaren Systemen, die mit den Datenmengen wachsen. Auch der Anbieter Rubrik setzt hier an: herstellerunabhängige, agentenlose NAS-Backups, die schnelle Wiederherstellungspunkte ermöglichen, durchgehend inkrementell arbeiten und gleichzeitig Cloud-Archivierung unterstützen.

Durch kontinuierliche Backups sinken Speicher- und Egress-Kosten, die Verwaltung wird deutlich einfacher, und die Performance steigt ebenfalls um ein Vielfaches. Gleichzeitig unterstützen solche Lösungen auch plattformübergreifende Datenwiederherstellung. Das ist ein Punkt, an dem klassische NDMP-Backups oft scheitern. All das sorgt dafür, dass Unternehmensdaten nicht nur gesichert, sondern auch jederzeit zugänglich bleiben.

Die Erfolgsgeschichte von NDMP und warum sie heute an ihre Grenzen stößt

Es ist wichtig, die historischen Erfolge von NDMP zu würdigen. Als NetApp und Intelliguard 1995 das Protokoll entwickelten, war es ein Quantensprung: Ein Standard, der NAS-Backups vereinfachte, Engpässe im Netzwerk minimierte und die IT-Abteilungen enorm entlastete. NDMP ermöglichte Backups über mehrere Geräte hinweg und ohne zusätzliche Agenten oder Treiber.

Doch die Welt hat sich nunmal verändert. Was damals als riesiger Datensatz galt, ist heute nur ein Tropfen im Ozean unstrukturierter Unternehmensinformationen. NDMP kämpft mit großen Datenmengen, Single-Stream-Backups und langsamen Wiederherstellungen. 

Gleichzeitig führen proprietäre Formate dann noch zu Inkompatibilitäten, und Unternehmen bleiben oft an einen Anbieter gebunden. Genau das, was moderne IT-Abteilungen ja eigentlich vermeiden wollen.

Rubrik NAS-Schutz als moderne Backup-Methode

Heute gibt es einen neuen Ansatz: unstrukturierte Datensätze jeder Größe lassen sich lokal oder in der Cloud speichern. Metadaten werden automatisch indiziert, Dateiscans laufen blitzschnell, und die Wiederherstellung einzelner Dateien ist genauso einfach wie die ganzer Verzeichnisse.

Durchgehende inkrementelle Backups reduzieren Speicher- und Egress-Kosten, sorgen für schnellere Wiederherstellungen und entlasten die IT-Abteilung. Gleichzeitig bleibt die Lösung aber auch immer flexibel: Die Daten können plattformübergreifend verschoben werden, Anbieterbindung gehört der Vergangenheit an.

Auch durchgehende Cybersecurity ist heute wichtig. In einer Zeit, in der Ransomware, Datenverlust und Compliance-Anforderungen ständig steigen, ist ein Backup, das nur auf Bändern oder langsamen Image-Backups beruht, einfach ein erhebliches Risiko. 

Rubrik kombiniert Schutz, Performance und Flexibilität und liefert Unternehmen so ein NAS-Backup, das den heutigen Anforderungen gerecht wird.

Backups für die Zukunft

Traditionelle NAS-Backups mögen ihre historische Bedeutung gehabt haben, doch die Anforderungen von heute lassen sich damit leider einfach nicht mehr erfüllen. Große Datenmengen, schnelle Wiederherstellung, Cloud-Integration und Cybersecurity erfordern moderne Lösungen. Zum Glück gibt es aber genau das mittlerweile: Lösungen, die agentenlos, herstellerunabhängig, schnell, zuverlässig und kosteneffizient sind.

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